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Miss Ellie



Langsam und mühselig

Geschrieben von Miss Ellie, 10 April 2015 · 0 Aufrufe

Derzeit stricke ich einen einfarbigen Pullover. Er ist blau, Das Design habe ich selbst gemacht. Es besteht aus dem üblichen Raglan von oben mit einem Zöpfchen vorn in der Mitte und vier Zöpfchen hinten in der Mitte. Allein schon deswegen, weil ich gern auf den ersten Blick erkennen möchte, ob ich die Vorderseite oder die Rückseite sehe. Er hat auch je eine schmale Rechtsverschränkt-Rippe an den Seiten und dort, wo die Ärmelnähte wären. Deswegen, weil ich gern auf den ersten Blick sehen möchte, wo ich Maschen abnehmen muss. Es ist ein schönes, teures Garn aus guter Wolle mit Kaschmir, leicht glänzend, sehr edel. Aber der Faden ist dünn, unelastisch, das Stricken daher mühselig, und weil ich mich für eine lockere Passform entschieden habe, sind es mehr Maschen. Kurz gesagt, es dauert ewig mit dem Weiterkommen. Zum ersten Mal überhaupt bedauere ich, zu alt für bauchfreie Oberteile zu sein, denn da wäre ich viel schneller fertig. Von der meditativen Gelassenheit, mit der manche Stricktreffkolleginnen Schals mit Runden von 800 Maschen und mehr anfertigen, bin ich weit entfernt. Ich will das blaue Dingens fertighaben, damit ich was anderes anfangen kann. Was Schönes, Buntes, oder einfach nur elastisches.


Die Mühe mit den Farben

Geschrieben von Miss Ellie, 07 April 2015 · 0 Aufrufe
Fair Isle;, Farben
In 2012 habe ich mir in den Kopf gesetzt, zur Shetland Wool Week zu reisen. Seither bin ich dreimal dort gewesen. Ebenfalls in 2012 habe ich das mehrfarbige Stricken angefangen, dazu fährt man schließlich in den hohen Norden, wo sie etwas davon verstehen und einem jede Menge Wolle verkaufen, aus denen man schöne bunte Sachen machen kann. Nachdem ich die erste Wool Week hinter mich gebracht hatte, beschloss ich, den schönsten Fair Isle Pullover aller Zeiten zu stricken. Als Traum in Strickerkreisen ist das akkurat so verbreitet wie der Traum vom Fliegen. Seinerzeit begann ich eine Musterprobe, für die ich über ein Jahr brauchte und die mir trotzdem nicht gefiel. Danach sah ich ein, dass es mit einer Probe nicht getan ist, sondern die Devise ist: Versuch macht klug. Nur nicht knausern! In 2013 fing ich erstmal mit einem Pullover in Naturtönen an, in der Beschränkung zeigt sich bekanntlich der Weise. 2014 schaffte ich es wahrhaftig, etwas Buntes nach eigenem Entwurf fertigzubekommen. Danach fing ich wieder mit einem Schönster-Pullover-aller-Zeiten-Projekt an. Fertigte seitenweise Musterzeichnungen an und strickte Probe um Probe. Ich strickte auch den entworfenen Pullover. Er ist fertig, und schön ist er auch. Nur zu eng. Naja: anziehen kann ich ihn. Sehe aber aus wie Tamara, die springende Fleischwurst. - Der Pullover liegt im Schrank. Meiner allereinzigen Lieblingstochter passt er leider auch nicht.
Allover gemustert scheint also nicht so mein Ding zu sein, aber für Rundpassenjacken hat es immerhin gereicht.
Habe also wieder etwas aus Shetlandgarn im Entwurf. Die (muss man eigentlich nicht erwähnen, oder?) schönste Fair Isle Rundpassen-Jacke aller Zeiten.Nach diversen Zeichnereien und Strickereien gefällt mir endlich ein Musterlappen.
Es ist nicht einfach, die Farben zusammenzustellen. Muster passend machen ist simpel, reine Zählerei/ Rechnerei. Aber Farben? Im Knäuel sehen sie richtig klasse aus, dann stellt man sie zusammen, und das Ergebnis ist fade. Oder quietschig. Oder einfach bäääääääääääääääääääääääääääääh. Farben bekriegen sich gegenseitig, oder eine geht in der Kombi unter. Ja doch, ich habe die Theorien dazu aufmerksam gelesen. Rettet einen trotzdem nciht vor dem Ausprobieren.
 


Nachschub eingetroffen

Geschrieben von Miss Ellie, 09 März 2015 · 0 Aufrufe

Wer sagts denn! Nachdem der beste Ehemann von allen und ich sowohl im Netz als auch im Geschäft in Dortmund nachgeschaut und Bedarf gemeldet hatten, kam mit der Post ein Knäuel Lana Grossa Lace Merino in Altrosa. Und danach meldete sich der Laden, dass sie das fehlende Knäuel beschafft hätten und dass ich es abholen kann. Tja, nu hab ich gleich zwei Knäuel, brauchen werde ich maximal ein halbes. Kann also noch Mütze, extra Rollkragen, Handschuhe und Strumpfbänder aus den Resten stricken. Nee Scherz. Mein Stash ist groß und weit, passt schon. Konnte mich dann auf den fast fertigen Pullover stürzen und den zweiten Ärmel vorantreiben.
Wenn ich mal so meine vergangene Jahresstatistiken angucke, war ich früher ganz schön emsig. Momentan läuft es nicht so flott. Wegen Müdigkeit, Lustlosigkeit, zuviel anderes zu tun, Störfaktoren wie der Brotberuf, der so unanständig viel Energie frisst, und zweitens auch der Haushalt, der ebenfalls verlangt, dass ich treppauf, treppab mit Wäschekörben laufe, bis M. le Trocknaire meint, meine Wäsche zu seiner Zufriedenheit fertig behandelt zu haben.
Früher hatte ich einen Trockner. ich schaltete ihn ein, er machte brummbrumm, verbreitete Hitze, und in zwei Stunden war er fertig. Was waren das für schöne Zeiten! Er stand in der Küche, und dass ich Wäsche hin und her trug, merkte ich eigentlich gar nicht.
Nun habe ich eine andere Wohnung. Sie ist fein und vornehm. Es gibt dort eine Waschküche. Ich nehme meine Wäsche, steige zwei Stockwerke hinab, befülle Waschmaschine und Trockner und merke mir, welches Gerät wann fertig sein wird. Dann steige ich wieder hinauf.
Meinem treuen Trockner gefiel es dort nicht. Er plädierte auf Alter und Schwäche und verendete. Also kaufte ich ein neues Gerät. Nach EG-Norm Trallala Hoppsassa in Wärmepumpentechnologie speziale Energieeffizienzstufe superprimaperfetto primissimo. So die Theorie.
Die Praxis ist so: Ich schalte M. le Trocknaire ein. Er überlegt kurz und teilt mir seine erste Schätzung mit. 1 Stunde 48 Minuten. Anfangs nahm ich ihn beim Wort. Das war ein Fehler. Denn wenn ich dann heruntergestiegen kam, brummte er und zeigte mir an, dass er noch 2 Stunden 10 Minuten brauchen würde.
Also gewöhnte ich mir an, frühestens nach 3 Stunden nachzuschauen. Besser noch nach 3,5 Stunden. M. le Trocknaire meint aber, mir in jedem Fall beweisen zu müssen, dass er ausdauernder ist als meine Geduld. Seine Restlaufzeitschätzung liegt auch dann noch bei 2 Stunden 48 Minuten. Daraufhin verordnete ich ihm eine Kappungsgrenze, schaltete kurzerhand ab, riss die Wäsche heraus, und wenn sie feucht war, hängte ich sie auf die Leine.
Unser Verhältnis ist kühl bis angewidert. Ich nehme ihm übel, dass er sich nicht in die Abläufe fügt. Die Waschmaschine braucht 2 Stunden, der Trockner sollte auch nicht länger brauchen. All die Kellertraberei hängt mir meilenweit zum Hals heraus. Mit etwas krimineller Energie würde ich einen Händlerring aufziehen, der altmodische wärmepumpenlose Geräte schwarz verhökert.
Womnit eines klar ist: ich würde schon mehr stricken. ABER! WIe Bertolt Brecht sagt: die Verhältnisse, die sind nicht so.


Nee, sowas aber auch

Geschrieben von Miss Ellie, 03 März 2015 · 0 Aufrufe

Ich stricke derzeit einen Pullover aus Zauberball crazy in Buntmetall und einem Faden Lana Grossa Lace merino in Altrosa. Von dem Buntmetallgarn habe ich MENGEN. Von dem Lana Grossa Lace Merino hatte ich 3 Knäuel, das macht insgesamt 1200 m Garn, was ich für ausreichend hielt bei einem glatt gestrickten Pullover in Größe 40. Ich kam genau bis etwas über den Ellenbogen des zweiten Ärmels, dann war das Lacemerino aufgebraucht. Nicht zu fassen, dass mir das passiert. Gerade mir, der größten Überbevorraterin überhaupt. Sonst kaufe ich immer drei Knäuel mehr als ich brauche. Diesmal meinte ich, akkurat genug zu kaufen. nun stehe ich da mit meinem halben Ärmel und gucke blöd aus der Wäsche.
Am Samstag habe ich Ausflüge in die Lana-Grossa-Läden der näheren und weiteren Umgebung unternommen. Kein Altrosa Lacemerino. Am Sonntag haben der beste Ehemann von allen und ich das Internet abgekämmt. Schwierig. Sehr schwierig.
Ich könnte den fertigen Ärmel wieder bis zum Ellbogen ribbeln und dann beide Ärmel mit Dunkelrot (das habe ich noch) fertigstricken. Aber noch gebe ich nicht auf.
 
 


außer Gefecht

Geschrieben von Miss Ellie, 24 Februar 2015 · 0 Aufrufe

Die allgegenwärtige Erkältungswelle hatte mich auch erwischt. Ob das nun "grippaler Infekt" oder "starke Erkältung" heißt. An manchen Tagen konnte ich nicht mal stricken - Kopf schmerzte, Arme taten weh oder ich wurde einfach nur müde. Insgesamt hat es 1 1/2 Wochen gedauert. Am Ende hatte ich ein Husten entwickelt, der mich jede Nacht weckte.
Die Strickwerke in Arbeit sind daher kaum vorangekommen. Bei den Arztbesuchen hatte ich einen angefangenen Miss Winkle- Schal dabei, der nach wie vor nur aus einem winzigen Zipfel besteht.
Als der Husten nachließ, habe ich mich dazu aufgeschwungen, neues Mottenpapier zu kaufen und alle Garnvorräte mit neuen Mottenpapieren  zu versehen. Das war am Sonntag. Jetzt weiß ich wieder, was mir alles gehört, und aufgeräumter als vorher ist es auch.
 


Winterbewältigungsstrategie

Geschrieben von Miss Ellie, 06 Februar 2015 · 0 Aufrufe
Winterblues Stashing
Ich ging zum Stricktreff, strickte meinen schon recht großen Endless Rainbow Schal aus dem zuletzt gekauften Schoppel Admiral und Schoppel Zauberball Frische Fische. Ich sprach dabei ein, zwei Sätze darüber, wie diszipliniert ich mich bei Schoppelsens verhalten hatte, dass ich mit so einer wirklich winzigen und billigen Garntüte den Laden verlassen hatte. Möglich, dass ich dabei ziemlich selbstgefällig in die Runde guckte. Auch möglich, dass ich dabei so etwas wie "Geht doch!" von mir gegeben habe.
Unterdessen packte auf der anderen Seite des Tisches eine Mitstrickerin einen Garnstrang aus und verkündete: ich habe hier eine Wollmeise abzugeben.
Aha, sagte ich, Wollmeise DK. Semisolid. Pffffft. Was soll ich denn mit einem Strang! Für einen Pullover braucht man drei.
Sie guckte mich an und erwiderte: ganz recht. Hier bitte, da sind die anderen beiden.
SEUFZ.
Winter macht dick, soviel steht fest. Man isst zuviel. Die Dunkelheit lässt einen heißhungrig auf Mayonnaisesalate und Milka Toffee Ganznuss werden. Und Winter macht kauflustig. Die Dunkelheit lässt einen nach jedem bunten Wollstrang schnappen, der einem unterkommt.
Der Umkehrschluss gilt allerdings nicht. Sommer macht nicht dünner, denn wenn einen die Mayonnaisesalate kalt lassen, haben die Eisdielen wieder auf. Sommer verursacht auch keinen Widerwillen gegen bunte Garnkäufe. (Das hat Sommer gemeinsam mit Herbst, Frühling und Winter.) Überhaupt gibt es weniges, das Widerwillen gegen Garnkäufe erzeugt.Wenn ich entdecke, was dagegen hilft, werde ich davon Mitteilung machen.
Heute muss ich erstmal zur Post. Mein Dibadu-Paket abholen.
 
 


Nicht in Topform

Geschrieben von Miss Ellie, 26 Januar 2015 · 0 Aufrufe
Stashing
Das Wochenende war schön und anstrengend ... weit gefahren, viele liebe Leute getroffen ... viel gefeiert und sehr viel gegessen ... der beste Ehemann von allen und ich waren in seiner alten Heimat. Übernachtet haben wir in Crailsheim. Bei Wallhausen = Heimat von Schoppel-Wolle. Ich war dort und habe getreulich den Raum mit den reduzierten Knäueln durchgeschaut. Diesmal endete es aber mit einem sehr nüchternen Ergebnis, eine Zeitschrift, Material für einen Schal (stand auf der Einkaufsliste) und nur zwei kleine Paketchen darüber hinaus. Mit unter 50 Euronen war ich dabei. Nicht zu glauben.
Den neuen Schal habe ich auf dem Heimweg begonnen, es ist eine Anleitung von Martina Behm namens "Endless Rainbow".
http://strickmich.fr...ndless-rainbow/
Ich habe dafür neben der naturweißen Sockenwolle einen Zauberball "Frische Fische" gekauft, daher sind meine kleinen Dreiecke nicht in sich meliert, sondern wechseln sehr langsam die Farbe von Blaugrün zu Grün zu Gelbgrün zu Gelb ... Das gefällt mir sehr gut. Eigentlich waren mir die frischen Fische zu wildbunt, aber in der Kombi sind sie sehr schön.
 


Miss IstesdennwirklicheinJahrherseitichhierwar? rafft sich auf

Geschrieben von Miss Ellie, 21 Januar 2015 · 0 Aufrufe

Mich sucht man bei Fatzbock vergebens, wegen keine Zeit, kein Interesse und außerdem: was immer es in FB Interessantes geben mag, findet der beste Ehemann von allen und setzt mich davon in Kenntnis. Was die Strickblogs betrifft, könnte man vermuten, dass das allmächtige Ravelry sie einen nach dem anderen schluckt, das ist bei mir aber auch nicht der Fall gewesen - meine Ravelry-Projekteliste ist seit 2012 nicht mehr gepflegt.
Jetzt ist Januar 2015, meine Befindlichkeiten unterscheiden sich nicht wesentlich von denen im Januar 2014: es ist mir zu dunkel und zu trübe und ich habe Mühe, die gute Laune einigermaßen zu behalten und kaufe dagegen neues was-auch-immer, rhabarber rapunzel. Eine Tüte knallrote LIppenstifte gegen die Trübnis, die mir alle nicht stehen, worüber ich mich dann wiederum echauffieren konnte ... nee Scherz, ich trage sie manchmal und beschließe: passt schon. Immer noch besser als kreidebleich und verhuscht.
Zwischen Weihnachten und Silvester packte mich der Olympiabazillus, ich habe sechs Mützen daraus gestrickt, erst mäßig farbig, dann bunt und bunter, jeden Abend wurde eine fertig, dann fing ich an, dazu passende Kragen zu stricken, auch das machte Spaß. Schließlich habe ich alle bis auf eine verschenkt. Die meisten haben sogar Bommel - wenn schon, denn schon.
Jetzt kehrt allmählich wieder der geregelte Strickalltag ein mit unbunten vernünftigen Kleidungsstücken, die ich sogar als Anleitung niederschreibe (guter Vorsatz!). Eins aus Wollmeise (angefixt von der Strickgruppe, die alle auf dem Meisentrip sind), das zweite aus Zauberball mit Lacemerino.
Frohes nichtmehrsoganzneues Strickjahr 2015 jedenfalls!
 


und übrigens

Geschrieben von Miss Ellie, 31 Januar 2014 · 191 Aufrufe

Trübe Monate fordern Frustkäufe heraus ...

http://www.ravelry.c...amless-knitting

Oder wenn ich es recht bedenke, es war nicht mal ein Frustkauf, denn ich habe die Absicht, mindestens eines der Modelle (Cabled Top) zu stricken und weiß auch genau, welchen Teil meines Stash ich dafür verarbeite (Trekking 6-fach in Grau Tweed).


Nu isser vorbei, der Januar

Geschrieben von Miss Ellie, 31 Januar 2014 · 127 Aufrufe

Zum Monatsabschluss gab es hier (Essen, Ruhrgebiet, NRW) doch noch einige schöne, sonnige Tage, und ich möchte mal sagen: das tat aber auch not! Denn allmählich hatte ich den Eindruck, dass dieser Januar ungefähr sieben Wochen dauerte. Morgens im Dunklen aus dem Haus, abends im Dunklen zurück, meine Wohnung sah ich nur noch bei Lampenlicht, sowas macht trübsinnig, faul und gefräßig (Sekt mit Dosenpfirsichen drin zählt doch auch als Kaltschale?). Im Stash kruschen war auch nicht die reine Freude, denn das Lampenlicht verfälscht die Farben.
Verglichen mit einigen anderen Ecken in Deutschland waren wir hier zwar kältetechnisch auf der Warmduscherseite. Aber die Dunkelheit. Die Trübnis. Dieses opake Nebelgrau. Das machte mich ganz unlustig. Musste mich hart am Riemen reißen, um nicht blauzumachen und anschließend zu behaupten, ich hätte die Firma im Nebel nicht gefunden. Der Sahnetupfer obendrauf war nach der Autoversicherung eine Heizkostenabrechnung vom Juni 2012 bis Mai 2013, die in einer Nachforderung von 600 Euronen mündete. Autsch! Dafür hätte man einen Sack Luxusgarn kaufen können - Tosh Pashmina, Lornas Laces Shepherd Sport und was dergleichen in Einzelfasern mit handgeernteten Naturfarbstoffen handgefärbte und danach mit dem feinen Pinsel betupfte Kreationen mehr sind. SEUFZ.
Fertiggestrickt habe ich in dem Monat zwei Tücher, einen Kissenbezug, eine Mütze. Angefangen einen Fair Isle-Passen-Cardigan und einen Männer-Hoodie. Und einen Revontuli und einen Ärmel als Pulloverbeginn, der sich leider nicht zur Unterwegshandarbeit eignet, weil ich lieber nicht riskieren möchte, die 3,25er Bambusnadeln in 25 cm Länge in der Tasche zu zerbröseln.






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Mein Unordentlicher Stash

Obwohl sonst körperlich und geistig gesund, leide ich unter Allergien. Ich kriege Pickel und werde grün im Gesicht, wenn mich jemand fotografiert. Ich reagiere mit Herzrasen auf das Ansinnen, mich Gruppen jedweder Couleur anzuschließen. Und Statistiken verursachen mir Übelkeit. Deshalb wird sich hier niemals nichts finden, das in geordneter Form Bekenntnisse darüber liefert, was ich alles an Verstrickbarem gehortet habe. Wäre ich Alkoholikerin, würde ich ja auch keine Schnapsstatistik führen, und nach allem, was ich darüber weiß, führen Kokser auch keine wieviele-Lines-pro-Tag-Statistik. Bei mir zuhause findet sich Merinowolle in Schachteln, Schränken, Körben. Der Hang zur Überbevorratung ist ererbt und war bisher untherapierbar. Ich habe das aber im Griff, irgendwie. Ohne Zahlenzauber und I'm-keeping-a-strict-account-of-it.

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Werke 2012

  • Januar: Bitterschokoladebrauner Männerpullover
  • Februar: terracottafarbener Zitron-Mistral-Pullover
  • März: Eulenpullover aus Adriafil Pois
  • April: Oxo-Pullover aus Rowan felted Tweed
    April: Wanderzopfpullover nach Designer Knitting 2010 aus Schoppel "Gebrannte Mandel" und Schoppel "Mohair Merino"
  • Mai: Tristan-Farnon-Pullunder aus Schachenmayr Merino
  • Juni: Schwarz-hellgrauer Cardigan aus 2 Fäden Baumwollgarn
  • Juli: 2 Babycardis und eine Babymütze
  • August: Norocardigan, gemischtfarbener Hitch Hiker
  • September: Rot-blauer Pullunder aus Rowan Felted Tweed DK
  • Oktober: 2-Kinds-OXO-Pullover aus 1 Faden Schoppel Zauberball "Schokoladenseite" plus 1 Faden weißes Lacemohair, für die Muster: 1 Faden Schoppel Zauberball "Wurzelsepp" plus 1 Faden schwarzes Lace Merino
    Oktober: Neep heid (Mütze) nach einer Anleitung von Kate Davies
  • November: Cardigan passend zur Neep heid- Mütze, aus Jumper Weight von Jamieson&Smith, Beanie aus Lana grossa Cinque, Baskenmütze aus Rico Fashion Starlight Chunky
  • Dezember: "Neep"-Cardigan passend zum Neep Heid, grauer Hoodie "Saxon Braid" aus Lana grossa Metoo

Strickwerkekalender 2013

Werke-Liste in 2013:
  • Januar: das große Blaue aka TRUE BLUE, Baskenmütze in Fair Isle aus Shetlandwolle als Musterprobe für Fair Isle Pullover
  • Februar: Miscellania ... eine Fair-Isle-Muster-Mütze in Shetland Black und Grau. Ein paar Socken aus Lana Grossa Meilenweit Home in Lilafliedertönen. Zwei Ärmel und ein begonnener Korpus der Unterwegshandarbeit. Eine begonnene Musterprobe zum Fair Isle Pullover aus Shetlandwolle.
  • März: Cardigan für Werner, der im April Geburtstag hat, aus Rowan felted Tweed DK, eigener Entwurf ... Cardigan wurde dann gegen Jahresende fertig ... :oops:src="http://board.strickn...n_redface.gif">
  • April: weißnichtmehr
  • Mai: weißnichtmehr
  • Juni:weißnichtmehr
  • Juli: Spontanpullover aus Merinowolle in Braun, Orange und Zartrosa. Hitch Hiker aus Schoppel Zauberball100, Farbe "Rosa Träume"
  • August: Rundpassenpulli aus dunkellila Merinowolle von ggh mit Sternpasse in Weiß, Beige, Flieder
  • September: Hoodie für meinen Ältesten aus Schoppel Alpmerino in grau, rundes Sofakissen aus Catania
  • Oktober: Rundpassenpullover für den besten Ehemann von allen, mit Fair Isle Passe und ditto Ärmnelbündchen in grau, Natur und Schwarz
  • November: Revontuli aus Schoppel Zauberbällen, Geburtstagsgeschenk für Tochter - dunkelgrüner Zopfmusterpullover aus Knits
  • Dezember: Revontuli aus Strumpfgarn "die Rose des kleinen Prinzen"