Zum Inhalt wechseln


Reni



Tja, manches verdient sich nicht so leicht ...

Geschrieben von Reni, 21 November 2011 · 293 Aufrufe

Eingefügtes Bild
Bild ist von hier
http://www.flickr.co...N00/6372957213/


Jahrzehntelanges Stricken - die Dienstagsfrage

Geschrieben von Reni, 15 November 2011 · 245 Aufrufe
Wollschaffrage
Das Wollschaf fragt


Wie lange strickt ihr denn schon? Habt ihr erst vor kurzem angefangen, strickt ihr schon ein paar Jaehrchen, oder sogar schon Jahrzehnte?
Wer (oder was) hat euch zum Stricken gebracht? Und wo habt ihr es gelernt? Hattet ihr einen "Strick-Hiatus", d.h. habt ihr fuer ein paar Jahre unterbrochen, und dann wieder angefangen, oder strickt ihr, seit ihr es koennt.
Und was ist das erste Stueck, dass ihr gestrickt habt?
Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!


Ich habe schon als Vierjährige Stricklieslschnüre am laufenden Meter gefertigt. Eine Verwandte hat diese immer zu Untersetzern zusammen genäht, aber irgendwann hatte sie dazu wohl keine Lust mehr. Also brachte sie mir als Fünfjährige das Stricken bei, und mein erstes Strickstück war ein Puppenschal in Lila mit ca. 12 Maschen in der Breite. Danach bekleidete ich quasi alle Bären und Puppen in der Familie. Mit ungefähr acht Jahren lernte ich Socken stricken in der Schule und musste fortan vfür die Verwandtschaft Hüttenschuhe und Socken in allen Varianten stricken, auch Kniestrümpfe. Da ist es einsichtig, dass ich Socken nicht mehr so gerne stricke.

Das ist nun schon ein paar Jahrzehnte her, und ich habe das Stricken seither auch nicht unterbrochen, höchstens mal für ein paar Tage oder maximal zwei Wochen.
Meine Mutter hat mich immer zu Häkelarbeiten veranlasst und so war ich eine Zeitlang ziemlich gut darin. Zwischendrin hatte ich eine Phase, bei der ich Häkeln und Stricken kombinierte, aber mein Favorit ist das Stricken geblieben.


Was man so zum Stricken braucht - Die verstrickte Dienstagsfrage

Geschrieben von Reni, 10 November 2011 · 270 Aufrufe

Das Wollschaf fragt:

Angenommen, du sitzt auf dem Sofa (Sessel, Bank, Stuhl…) und strickst. Was brauchst du unbedingt in Griffweite?

Wenn ich auf dem Sofa stricke, dann brauche ich neben dem Strickzeug ein jahreszeitlich angepasstes Getränk, eine eventuelle Anleitung und meine unterteilte Box mit Schere, Maschenmarkierern, cm-Maß. Was ich sonst noch brauche, kann ich mir dann holen und ein Hörspiel lege ich mir vor dem Absitzen ein.

Wenn ich unterwegs stricke, darf es nichts Aufwändiges sein. Da ich immer ein kleines Leatherman-Taschenmesser mit Schere und aufgedrucktem Maßband dabei habe, braucht es nicht mehr


Ja Wahnsinn! - Die verstrickte Dienstagsfrage

Geschrieben von Reni, 25 Oktober 2011 · 278 Aufrufe

Das Wollschaf hat heute einen Fragenroman veröffentlicht.
Da können sogar meine oft mehrteiligen Fragen abstinken.

Als fleissiger Verschlinger der Dienstagsfrage habe ich nun auch
eine…Und zwar hab ich mich schon immer gefragt…
Habt Ihr auch so Ticks beim Stricken?
Ich schon. Bei mir muss alles passen und stimmen, damit ich gut stricken
kann und vorwärts komme.
Ich mag es gar nicht, wenn ich nicht richtig sitzen kann zum Beispiel.
Zu weiches Sofa? Da tauche ich zu tief ein und meine Beine sind nicht
mehr im richtigen Winkel zum Körper, dadurch hab ich zu wenig Platz vorm
Bauch zum Stricken – ganz schlimm ist das natürlich, wenn man schwanger
ist. Manche Leute sehen beim Stricken immer so gemütlich aus, vielleicht
noch eingekuschelt in eine Decke oder so – könnte ich gar nicht.
Oder auch: Ich stricke am liebsten mit A*** Metallnadeln. Die sind
superst, haben nur den Nachteil dass sie glänzen. Abends mit Stricklicht
eingeschaltet, blenden die dann total. Das geht gar nicht, also muss das
Stricklicht bitte genau im richtigen Winkel auf die Arbeit scheinen,
damit die Nadeln nicht in meine Augen blitzen!
Auch wichtig ist der Hintergrund meiner Strickarbeit. Wenn der zu
unruhig ist, kann ich meine Augen nicht richtig fokussieren, dann muss
man sich so stark konzentrieren. Ganz schlimm bei Lace-Projekten, bei
denen man dann auch noch gewollt durchsehen kann. Aber auch bei allem
anderen mag ich am liebsten, wenn der Hintergrund einfarbig und glatt
ist – Holzfußboden, dunkles Ledersofa, Jeanshose oder so. Bunter Teppich
oder faltenwerfender Rock unter dem Strickstück geht gar nicht…
So, und nun Ihr – seid Ihr auch ein bisschen "speziell"?
Vielen Dank an Daria für die heutige Frage!


Ich hatte bei der Frage zunächst Strick-Tricks gelesen.
Nee, da bin ich echt enttäuschend unspeziell. Ich kann bei Dämmerlicht schwarzes Garn verstricken und nehme die Strickumgebung wie sie kommt.
Außer, dass ich nicht mit Holz- und Bambusnadeln stricke (zuviel Bruch) und keine Reihenzähler mag (wofür gibt es Kontrastfäden?), habe ich keine Ticks.


Das nenn ich Fleißarbeit

Geschrieben von Reni, 20 Oktober 2011 · 341 Aufrufe

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Die Bilder sind von dieser Seite
http://www.buzzfeed....ite-corpse-255t


Dem Stricken untreu werden - die Dienstagsfrage

Geschrieben von Reni, 18 Oktober 2011 · 306 Aufrufe
Wollschaffrage
Das Wollschaf fragt:

Wie es die verstrickte Dienstagsfrage ja schon sagt: "eine Frage fuer die STRICKblogger" ist ja davon auszugehen, dass ihr alle strickt. Nur: wer von euch wird ab-und-zu dem Stricken "untreu" und froent anderen, garn- oder wollverarbeitenden Hobbies? Z.B. haekeln, sticken, knuepfen, weben, spinnen? Was macht ihr, und warum? Und warum betreibt ihr es nicht ganz so leidenschaftlich wie die Strickerei? Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!


Ich habe gerade in der letzten Zeit das Häkeln wieder entdeckt, und zwar im Zusammenhang mit Graffiti-Stricken. Ja, komisch, wieso heißt es nicht Graffiti-Häkeln? Man kann damit in kürzerer Zeit ansehnliche bunte Garnprodukte herstellen und einer breiteren Öffentlichkeit zeigen.

Als ich mich aufgrund einer Beinverletzung nicht viel bewegen durfte, habe ich auch einiges gestickt. Das mache ich aber sonst nur episodenhaft. Beispielsweise, wenn ich Lavendelsäckchen herstelle und dort kleine Motive oder Monogramme draufsticke.

Dann habe ich auch schon gefilzt, eine Tätigkeit, die zwar oben nicht erwähnt wird, ich zähle sie aber auch zur Wollverarbeitung.

Die Frage nach der Leidenschaft beantwortet sich im Grunde von selbst: man kann nicht für alles die gleiche Leidenschaft entwickeln, zumindest nicht gleichzeitig.
Stricken tue ich leidenschaftlich, das andere würde ich als kleine Liebhabereien bezeichnen.


Ravelry-Treffen - ich war nicht dabei

Geschrieben von Reni, 18 Oktober 2011 · 338 Aufrufe

In einigen Blogs konnte man lesen, dass die Begeisterung der dabei Gewesenen sich in Grenzen hielt. Ich hatte sehr bedauert, nicht zum Raveler-Treffen zu können, trotz netter Einladungen mit kostenloser Übernachtungsmöglichkeit. Aber das Leben hält ja oft ungefragt noch andere Ereignisse bereit, an denen man teilnehmen muss, ja, vor allem an denen, die man sogar selbst organisiert hat 8)

Wenn ich die Kritiken Revue passieren lasse, mache ich einerseits wesentliche organisatorische Mängel aus. Ich hatte der Organisatorin zu Beginn der Organisationsphase Hilfe angeboten, weil ich beruflich sehr viel mit Organisation zu tun habe und auch gerade an diesem Wochenende eine große zweitägige Veranstaltung organisiert hatte, zu der an manche Stationen über 1000 Besucher kamen.
Das Hilfsangebot wurde abgelehnt, auch die Bereitwilligkeit anderer Unterstützerinnen. Über die Gründe kann man spekulieren.

Die Folgen des Alleingangs zeigten die Überforderung einer Person, die versucht hat, alles allein zu buckeln. Das kann man nur, wenn man einige Erfahrung und Übung hat, Großveranstaltungen zu organisieren und die Schwer- und Schwachpunkte im Voraus kennt.
Absehbar war, dass die Gäste sich kennenlernen wollen => Namensschilder bereithalten
Gäste wollen begrüßt und willkommen geheißen werden => das kann man auch mehrfach am Tag machen. Immerhin sind manche sogar aus dem fernen Ausland gekommen.
Klar war: die Besucher bekommen Hunger und Durst => verschiedene Angebote zur Verköstigung
Angekündigt waren im Vorfeld verschiedene Aktivitäten und Workshops => Klare Ausschilderung, wo wann was stattfindet. Ein Flyer ist schnell erstellt und für 100 € kann man 1000 Stück drucken lassen.
=> Dann müssen Aktivitäten angekündigt, ja, angepriesen werden, um Struktur in die Veranstaltung zu bringen.
Ich hatte im Vorfeld noch etliche Ideen, bekam aber nur die Rückmeldung, ich könne ja meine eigene Veranstaltung organisieren. Ja, das habe ich ja auch getan, wenn auch an anderer Stelle. Zwei Tage wollten klar untergliedert und mit Highlights versehen werden.

So ganz allein möchte ich die Veranstalterin auch nicht der Kritik aussetzen. Auch wenn sie sich nicht hat reinreden und helfen lassen wollen, so hat es bestimmt an der Veranstaltung etliche patente Personen gegeben, die ein Händchen dafür haben, für Stimmung zu sorgen.
Beschilderungen hätte man sicher schnell organisieren können und vielleicht wäre es auch möglich gewesen, rasch ein Mikrofon zu besorgen, um die Programmpunkte anzukündigen. Ich bin sicher, dass auch einige sich um Schadensbegrenzung bemüht haben.

Ich sehe es ein: man ist zum Raveler-Treffen mit gewissen Erwartungen gekommen, die sich nicht erfüllt haben.
Ich bin jedoch auch der Auffassung: wer sich langweilt, ist selber langweilig. Den Mangel am eigenen Vergnügen nur anderen oder den Umständen zuzuschustern ist nicht mein vorstechendster Charakterzug, eher versuche ich, aus einer Angelegenheit noch das Beste zu machen.

Kritisiert wurde auch die hohe Teilnahmegebühr. Diese Auffassung kann ich mit meiner Organisationserfahrung nicht unterstützen. Die Miete für einen Saal mit Infrastruktur ist nicht zu unterschätzen. Auch werbliche Maßnahmen und organisatorische Angelegenheiten müssen mit diesem Geld bestritten werden. Das Geld ist praktisch schon ausgegeben und es ist noch nichts gelaufen.
Das darf aber der Besucher nicht merken, er erwartet für die Zahlung nicht nur ein Dach über dem Kopf, Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten und Sanitäre Einrichtungen, was eigentlich das primäre ist, wofür das Geld genutzt wird, sondern auch "Programm". Und das Programm bewirkt dann, ob das Geld als sinnvoll angelegt empfunden wird oder nicht. Das Programm und dessen Umsetzung täuscht den Besucher praktisch darüber hinweg, dass er für Infrastruktur bezahlt.
Daher darf das Programm nicht so ausfallen, dass es als lieblos oder dürftig empfunden wird. Auch kleine Aktionen kann man so aufpeppen, dass sie Sternstündchen sind. Aber es ist absehbar, dass dies von einer einzelnen Person, die auch noch einen Übervollzeitjob hat, nicht bewältigt werden kann.

Aus meiner Erfahrung heraus sollte man jede angebotene helfende Hand integrieren, mit klaren, fest umrissenen Aufgaben. Das heißt nicht, dass man das Heft aus der Hand gibt.
Es bleibt zu hoffen, dass aus dieser Veranstaltung Lehren gezogen werden. Ein Veranstaltungsteam wird es auf jeden Fall leichter haben, ein gelungenes Ereingnis zu organisieren, als eine noch so engagierte womöglich wenig erfahrene Einzelperson.


Herstellungsland des Strickgarns - Die Dienstagsfrage

Geschrieben von Reni, 05 Oktober 2011 · 241 Aufrufe
Wollschaffrage
Besser spät als nie: die Wollschaffrage




Bei der Wollproduktion ist es nicht anders als bei der restlichen Textilherstellung: Immer mehr Hersteller lassen nicht länger im eigenen Land, sondern billig im Ausland produzieren. Dabei werden die Wollpreise jedoch höchstens nach oben korrigiert. Wie wichtig ist Euch die Herkunft / das Herstellungsland Eurer Wolle? Welchen Zusammenhang seht Ihr zwischen Herstellungsland und Wollqualität? Vielen Dank an Maria für die heutige Frage!


Bei einem früheren Arbeitgeber habe ich erfahren, dass fast 40% der Komponenten für deutsche Fahrzeuge aus dem Ausland stammen, also dort produziert werden und nur in Deutschland zum Mercedes oder VW zusammen gefügt.

Bei der Wolle bin ich mir sicher, dass zu 80% nur noch der Auftraggeber für die Produktion in Deutschland sitzt und sowohl die Rohware als auch die Fertigung aus dem Ausland kommen.
So betrachtet könnte ich nur bei wenigen deutschen Herstellern kaufen, die Auswahl wäre also sehr reduziert.

Angesichts dessen habe ich überhaupt keine Skrupel, beispiesweise Shetland-Garne zu kaufen, wo die Tiere vor Ort aufwachsen und das Garn verarbeitet wird. Ich muss sagen: die Qualität ist sehr gut. Ich habe heute noch einen rustikalen Pullover aus Schweizer Bergschafwolle, den ich vor 28 Jahren gestrickt habe und der mir im Winter lieber ist, als ein Anorak. Ich habe auch schon Kauni direkt aus dem Herstellungsland gekauft und war mit der Qualität zufrieden und auch die Istex-Wolle aus Island hat mich noch nie enttäuscht.

Wenn ich aufgrund diesen Erfahrungen etwas über den Zusammenhang zwischen Wollqualität und Herstellungsland sagen soll, dann ist das: meine Käufe im Herstellungsland des Garnes, wo auch die Wolle liefernden Tiere aufwachsen zeigen, dass es keinen Zusammenhang gibt, aufgrund dessen man auf die Qualität schließen könnte.

Denn von anderen habe ich schon gelesen, dass sie mit Produkten, die im Ausland (welchem genau?) hergestellt wurden, schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Kurz gesagt, das Herstellungsland spielt für mich eine untergeordnete Rolle, da es mir nicht darum geht, massenhaft Billigware anzuhäufen.










Strickverbot? Die Dienstagsfrage

Geschrieben von Reni, 14 September 2011 · 233 Aufrufe



Das Wollschaf fragt:

Wurde schon jemandem von euch das Stricken verboten?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!


Ich spielte früher Volleyball in einer höheren Liga. Klar wurde zu den Spielen Strickzeug mitgenommen und auch, wenn wir anfeuerndes Publikum bei der Herrenmannschaft waren.
Meistens saßen wir auf der Tribüne oder in einer Ecke, wo man das Spielgeschehen verfolgen, aber nicht stören konnte. Und einmal kam tatsächlich der Hausmeister und verbat uns das Stricken, das sei gefährlich. Wir konnten uns das nicht vorstellen. Er sagte dann, der Ball würde kaputt gehen, wenn er mal auf eine Stricknadel prallen würde und er habe schließlich das Hausrecht.
Wir sind dann ins Foyer abgezogen, wo kein Ball weit und breit hinkommen konnte und auch da hat er es uns verboten. Er hatte wohl prinzipiell etwas gegen das Stricken.





Inhalt kostenlos lesen und downloaden: ROWAN-Jubiläumsheft Nr. 50

Geschrieben von Reni, 11 September 2011 · 257 Aufrufe

Ich hatte ja schon ein paar Ausschnitte gezeigt.
HIER kann man sich nun das gesamte Heft ansehen, auch Texte - allerdings ohne die Anleitungen.
Die Bilder sind wunderbar, aber wie wir schon festgestellt hatten, sind die Modelle - nun ja - Geschmacksache

Das Bild ist ein Beispiel aus der o.g. Website

Angehängtes Bild






Google Werbung

Mein Bild

Neueste Kommentare