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Raglan von oben - jetzt will ich´s wissen


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4 Antworten in diesem Thema

#1 gesinchen

gesinchen

    Semi-Profi

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  • 39 Beiträge

Geschrieben 26.03.2017 - 13:33

Ihr Lieben,

 

das letze Jahr war bei mir jobbedingt sehr ausgefüllt. Jetzt ist aber wieder ein bisschen Luft für´s Stricken.

 

Seit ein paar Jahren schleiche ich um das Themna "Raglan von oben" herum und traue mich nicht so richtig ran. Zwar habe ich immer wieder mal RVO-Anleitungen überflogen, was mich aber jedes Mal dann eher abgeschreckt als motiviert hat.

 

Jetzt ist die Neugierde so groß geworden, dass ich es angepackt habe. In den letzten beiden Tagen habe ich einige Blogs durchgearbeitet und mir etliche Videos angesehen.

 

Das Prinzip habe ich verstanden, aber ich komme mit der Zunahme-Regel bei den Oberarmen nicht klar:

Kann ich in irgendeiner Weise beeinflussen, wie breit meine Ärmel werden sollen?

 

Wenn ich ausrechne, wie viele Maschen ich über die Raglanlinie hinweg zunehme, und das analog  auch auf die Ärmel anwende, dann werden die bis zu den Achseln hin deutlich breiter als ich sie haben möchte. 

 

Starte ich aber oben mit einer geringeren Ärmelbreite, ist entweder der Schulterbereich zu schmal oder ich müsste die Maschen, die ich für die Schulter benötige, aber nicht bei den Ärmeln haben mag, auf Rücken und Vorderteil draufschlagen.

Aber dann werden die ja zu breit.

 

Und an den Strängen der Raglanlinien, der an den Ärmelbereichen entlanglaufen, kann man doch sicher nicht in einem anderen Rhythmus zunehmen, als an den Strängen, die zu Rücken und Brust gehören, oder?

 

Bedeutet das, dass man bei RVO die Oberarmbreite tatsächlich kaum beeinflussen kann?

 

Fragt sich

gesinchen



#2 lisbeth

lisbeth

    Semi-Profi

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Geschrieben 27.03.2017 - 19:50

gelöscht, siehe unten


Bearbeitet von lisbeth, 27.03.2017 - 19:56.


#3 lisbeth

lisbeth

    Semi-Profi

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  • 36 Beiträge

Geschrieben 27.03.2017 - 19:55

Guten Abend!

Na sicher kann man die Ärmelbreite beeinflussen; Du bist mit Deinen Überlegungen schon auf dem richtigen Weg. Es hat eigentlich nur mit Dreisatz und Maschenprobe zu tun.

 

Und an den Strängen der Raglanlinien, der an den Ärmelbereichen entlanglaufen, kann man doch sicher nicht in einem anderen Rhythmus zunehmen?

 

 

 

Wenn Du es ganz genau haben möchtest, müsstest Du die Gesamt-Ärmelmaschen und Ärmelzunahmen anders berechnen als die Leibteilmaschen und Leibteilzunahmen. Muss aber nicht sein.

 

Die unterschiedlichen Linien können dann - wenn regelmäßig zugenommen wird - auch wieder gleichmäßig aussehen. Denkbar z.B.: alle 4 Reihen zunehmen beim Leibteil und alle 6 Reihen beim Ärmel (nur als Beispiel gedacht!)

 

Einfacher kannst Du es haben beim Raglanrechner von Strickeria:

 

http://www.strickeri.../raglancalc.php

 

oder bei diesem Raglanrechner:

 

http://www.raglanvon...e/rechner2.html

 

Liebe Grüße Lisbeth



#4 gesinchen

gesinchen

    Semi-Profi

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Geschrieben 09.04.2017 - 18:54

Liebe Lisbeth,

 

vielen Dank für Deine Antwort. In der Tat fällt es mir schwer, mir vorzustellen, dass eine Ärmelzunahme-Linie parallel zu einer Leibteilzunahme-Linie neben dieser gleichmäßig aussehen kann, wenn bei beiden Linien in unterschiedlichem Rhythmus zugenommen wurde.

 

Aber vielleicht muss ich es einfach einmal machen, um es zu sehen.

 

Also - ran an den Raglan :-)

 

Herzliche Grüße!

gesinchen



#5 lisbeth

lisbeth

    Semi-Profi

  • Mitglieder
  • 36 Beiträge

Geschrieben 19.04.2017 - 22:29

 

dass eine Ärmelzunahme-Linie parallel zu einer Leibteilzunahme-Linie neben dieser gleichmäßig aussehen kann, wenn bei beiden Linien in unterschiedlichem Rhythmus zugenommen wurde.

 

Na ja, es sind ja regelmäßige Zunahmen, die auch wieder ein gleichmäßiges Bild entstehen lassen.

Du könntest es ausprobieren an einer kleinen Maschenprobe (ca. 15-20 Maschen), bei der Du  Deine geplante Raglanlinie mal ein Stück hochstrickst - und so lange variierst, bis es gefällt.

Liebe Grüße Lisbeth