Zum Inhalt wechseln






Die verstrickte Dienstagsfrage 12 - 2020 oder Der Schrank unter der Treppe

Geschrieben von susannekris, 25 März 2020 · 0 Aufrufe

In Zeiten wie diesen muss man manchmal überlegen, was man machen kann, um sich nicht der Angst zu ergeben. Was tut Ihr so handarbeitstechnisch, um Euch ein wenig abzulenken?
 
Ja ich versuche schon mich etwas abzulenken mit Hausarbeit, Gartengedöns und Strickzeug.
Es gibt eine "diese Filme wollen wir in den nächsten Wochen mal schaun" Liste.
Über meinen Bücherstapel mach ich mir gar keine Gedanken, der ist eigentlich groß genug, trotzdem haben wir vor einigen Tagen einige Bücher bei unserem lokalen Buchhändler bestellt. Mit Ausgabe über ein Seitenfenster, da wäre aber auch eine Lieferung frei Haus möglich gewesen.
Der örtlichen Zeitung hab ich gestern entnommen das es diese Möglichkeit auch bei einem Wollgeschäft gibt. Find ich klasse!
Im Bekanntenkreis fangen einige mit Großreinemachen an, aber da warte ich lieber auf schlechtes Wetter oder echte Quarantäne, noch ist das ja alles freiwillig.
Wenn möglich verbringe ich einige Zeit am Tag draussen, das Wetter ist einfach zu schön.
Auf ravelry gibt es einge Kals die sich mit der derzeitigen Lage befassen.
Bei Hintermstein unter dem Titel: "Bleibt daheim und strickt in Gesellschaft", da beteilige ich mich mit einer Anleitung von ihr, die ich sowieso noch mal neu stricken wollte ...
 
Aber jetzt:
der Schrank unter der Treppe
der Sohn hat... Lagerkoller und das unbedingte Gefühl was machen zu müssen.
Also hat er sein Zimmer umgeplant mit Lageplan auf dem Rechner und dann kam ihm der Gedanke das ja in der Ecke, da wo die Treppe zum Boden hochgeht eigentlich ein Hohlraum sein müsste...
Klopf- und Spachtelproben ergaben eine Spanplatte.
also her mit dem dicken Hammer und weg damit!
Dahinter befand sich dann tatsächlich die ersehnte Schrank, wahrscheinlich früher als Stauraum für Koffer oder ähnliches genutzt.
Ein Regalboden war noch drin aber natürlich nicht schön.
Der musste auch noch raus und da auf der Unterseite der Bretter, haben wir eine mit Bleistift geschriebene Inschrift gefunden:
1922 Im Juli
zur Erinnerung an die schönen Stunden im Hausbau
Gohres und Wiegand
unterschrieben vom Bauherrn und Architekten
Auf der nächsten Diele die Namen der Chefgesellen aufgeführt.
 
So, das musste ich jetzt einfach mal erzählen. Von Hölzchen auf Stöckchen liebe Kristin
 
 
 
 




Das ist ja eine richtig tolle Geschichte, eine sehr gute Idee hat Dein Sohn da mit seiner Idee gehabt. Vielleicht lassen sich ja noch Menschen ermitteln, deren (Ur-)Großeltern damals bei dem Bau geholfen haben. Da hätte Dein Sohn gleich eine gute Recherche-Aufgabe, die ihn sicher eine Weile beschäftigen könnte.

Danke für Deine Antwort, hier ist leider noch nichts mit Daheim-Bleiben, aber ich denke, das wird schon noch kommen.

Liebe Grüße

Kristin

  • Melden

Meine Bilder

Angehängtes Bild
 
Impressum  |  Datenschutzerklärung