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Endlich frei!

Geschrieben von Wassilissa, 22 Dezember 2011 · 360 Aufrufe

Leben
Gestern nacht bin ich noch aus Rheinland-Pfalz heimgefahren und war so froh. Schon als ich "Bayern 3" im Autoradio reinbrachte, freute ich mich und als ich über die Landesgrenze fuhr, war ich richtig euphorisch. Fast drei Wochen muss ich nicht weg! Dass man mich nicht falsch versteht, ich mag die Pfalz sehr und arbeite gern dort. Aber dass ich nun wieder ein wenig zur Ruhe kommen kann und nicht immer hin und her fahren muss, das ist schon toll.
Heute habe ich das Haus geputzt, die letzten Geschenke gekauft, die letzten Karten geschrieben und nun kann Ruhe einkehren. Ich habe natürlich Arbeit dabei, aber die kann ich erst mal gemächlich angehen.
Beim Putzen habe ich heute "Bruce Springsteen" gehört. Ich war begeistert. Jahrelang hat mich "Der Boss" nicht mehr interessiert. Wieder drauf gekommen bin ich durch das Buch "Der Stadtfeind Nr. 1" von Jonathan Tropper.
Es geht darum, dass Joe nach 17 Jahren in seine Heimatstadt "Bush Falls" zurückkehrt, weil sein Vater, mit dem er sich nie ausgesöhnt hat, im Sterben liegt. Joe ist in der Zwischenzeit ein gefeierter Romanautor geworden - mit einem Roman, in dem er die Menschen in Bush Falls gnadenlos dargestellt hat. Kein Wunder, dass er nicht gern gesehen ist.
Joe ist in der Zwischenzeit nicht glücklich geworden. Hier in Bush Falls merkt er, was ihm fehlt und beginnt sich selbst und den Menschen dort zu verzeihen.
Ich fand das Buch nur mittel. Eigentlich ist es in erster Linie sentimental und oberflächlich. ABER: Es wird ganz viel über Bruce Springsteen gesprochen. Er wird nicht als amerikanischer Mainstream-Rocker dargestellt, sondern als sensibler Songwriter- und das ist er ja durchaus. Ich habe ihn im Alter von 15 ebenfalls geliebt und mich bei der Lektüre gern an seine Songs und Texte erinnert und an das, was sie in mir ausgelöst haben. Als das Konzert in München war (1984, 1985?), konnte ich nicht hingehen, war weinend in meiner kleinen Bude und hörte mir das Konzert im Radio an. Später habe ich Bruce dann life gesehen, in Athen im Olympiastadion, aber das war nicht mehr das gleiche.
Das Buch möchte unbedingt das Gefühl des Songs "Bobby Jean" rüberbringen. Dieser Handlungsstang ist auch wirklich spannend und sehr traurig. Er könnte (wie der wunderbare Song) unter die Haut gehen, dient aber leider auch nur als Staffage für die Selbstfindung Joes.

Liebe Reni, ich nehme mir den Wunsch nach Buchrenzensionen zu Herzen Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Zu einem Adventskalender hat dieses Jahr einfach die Zeit nicht gereicht.
Witzigerweise ist heute auch gleich mein Körpergefühl ganz anders- da wo ich mich letzte Woche dick und hässlich fühlte, fühle ich mich heute stark und schön. Was ein freier Tag alles bewirken kann!




Na siehste mal!

Ich hab nicht frei über weihnachten, aber da ich nur vormittags arbeite ist das nicht schlimm. Mag sowieso nicht bis Mittag im Bett liegen. Da hat man nichts mehr vom Tag. Die Kinder schlafen eh lange, die merken gar nicht dass ich weg bin!

LG,

Birgit
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